ERNÄHRUNG

Ein langsames und gleichmäßiges Wachstum eines Hundes kann man mit der richtigen Ernährung beeinflussen. 

Die Endgröße eures Hundes ist genetisch festgelegt und kann somit NICHT durch das Futter verändert werden,

allerdings kann man die Wachstumgsgeschwindigkeit beeinflussen.

Bitte überfüttert eure Welpen nie, auch wenn viele vielleicht denken der Junghund ist zu dünn.

(Mein Motto der Junghunde ist immer wieder, lieber zu dünn als zu dick)

Die meisten Junghunde wandeln diese überschüssige Energie nicht in Fettmasse um, sondern schießen rasant in die Höhe und erreichen somit ihre Endgröße zwar schneller, jedoch wirkt sich der schnelle Wachstum negativ auf die Knochen und Gelenke aus. Der Körper kommt mit dem rasanten Wachstum nicht mehr mit und es kann durch die Falschernährung sowie auch Falschbelastung eine HD-Hüfgelenkdysplasie oder ED entstehen. 

Ein Schäferhund gilt erst mit 18 Monate als ausgewachsen, wobei Rüden erst mit 2,5 Jahren richtig an Masse zulegen.

 

Ich empfehle auch, das Welpenfutter spätestens ab der 16. Woche auf Junior oder-Erwachsenenfutter umzustellen, da es weniger Proteine und Fette enthält.

 

Zum Vergleich mit dem schnellen Wachstum ist die Aufzucht von Schlachttieren, diese bekommen extra ein energiereiches Futter um schnellstmöglich ihr Endgewicht zu erreichen. Schnelligkeit ist jedoch nicht Qualitativer! Qualität heißt, lieber langsam und in aller Ruhe wachsen lassen, das gilt nicht nur für die Schlachttiere auch für unsere Familienmitgliedern. 

 

Nehmen sie sich die Zeit um sich beraten zu lassen bzw zu informieren, denn falsche Fütterung ist ein Schaden der nie mehr Rückgängig gemacht werden kann.

Altdeutsche Schäferhunde

aus Niederbayern

bei Osterhofen

vom Hitzenthaler-Hof

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